Skip to main content

Lerninhalte

Im Mittelpunkt stehen Unternehmen und ihre Informationssysteme. Die Schülerinnen und Schüler beschäftigen sich unter anderem mit der Modellierung von Geschäftsprozessen, der Verarbeitung und Integration von Daten sowie mit Informationsmanagement und Datensicherheit.

Dabei greifen unterschiedliche Fachgebiete ineinander: Betriebswirtschaft, Informatik und Recht werden miteinander verknüpft. Auch technische Grundlagen, Algorithmik, Künstliche Intelligenz, Datenschutz und der Einsatz digitaler Anwendungen in Unternehmen spielen eine wichtige Rolle. Gerade diese Verbindung verschiedener Perspektiven ist ein charakteristisches Merkmal des wirtschaftswissenschaftlichen Profils.

Methoden und Praxis

Wirtschaftsinformatik ist besonders anwendungs- und praxisorientiert. Die Schülerinnen und Schüler analysieren betriebliche Abläufe, stellen Prozesse in Modellen dar und überlegen, wie diese mithilfe digitaler Systeme verbessert oder automatisiert werden können. Sie arbeiten mit geeigneter Standardsoftware, bereiten Daten auf und setzen sich mit Algorithmen und digitalen Lösungsansätzen auseinander.

Dabei betrachten sie technische Entwicklungen aus unterschiedlichen Perspektiven – etwa als Konsumenten, Arbeitnehmer, Unternehmer und Staatsbürger. So lernen sie nicht nur, digitale Werkzeuge zielgerichtet einzusetzen, sondern auch deren wirtschaftliche, rechtliche und gesellschaftliche Auswirkungen kritisch zu reflektieren. Wirtschaftsinformatik verdeutlicht damit in besonderer Weise den Anspruch des WWG, ökonomische Bildung mit den Herausforderungen einer zunehmend digitalisierten Wirtschafts- und Arbeitswelt zu verbinden.